Immer an der Wand entlang….

Komischer Titel, der aber seine Berechtigung hat wie ihr gleich feststellen werdet. Worum geht’s? Um meine Modelleisenbahnanlage die “immer an der Wand entlang” verläuft.

Nachdem ich nun zum dritten oder vierten Mal von vorn angefangen habe mit meiner Modellbahn, wollte ich nun etwas anderes als meine “Spielanlagen” vorher. Woher kommt der Sinneswandel werden sich vielleicht einige Fragen und das soll nun kurz erklärt werden. Ein “Spielbahn” hat natürlich auch ihre Vorteile und kann richtig Spaß machen, aber als ich mich ein wenig näher mit dem Thema “Modelleisenbahn” beschäftigt habe, wurde mir klar: Ich will etwas anderes, ich will eine Modellbahnanlage. Denn hier kann ich die Wirklichkeit am besten darstellen und mich so richtig kreativ austoben.

Jetzt ging es daran die Grundform festzulegen, L-Form, U-Form, E-Form usw. Meine Modellbahn sollte in U-Form werden, da mir diese Anlagenform am besten gefallen hat und ich damit am meisten darstellen kann. Also habe ich, wie ich so bin, diverse Bretter und alte Schrankteile einfach als Unterbau umfunktioniert und Gleise verlegt. Natürlich habe ich da weder an Transportfähigkeit oder ähnliches gedacht. Zu meinem Glück habe ich mir diesmal viel mehr Zeit gelassen “meinen” Gleisplan zu finden und dadurch lagen sie nur lose auf. Ein Umstand der sich später noch als Glücksgriff erweisen sollte, doch dazu später mehr. Was mir immer noch schwer fällt, ist mir Zeit zu lassen und nicht alles gleichzeitig fertig bauen zu wollen. So wurde ich auf das Thema “Modulbau” aufmerksam und habe festgestellt, das ist genau das was ich will.

Das besondere an dieser Bautechnik ist, dass die Modellbahn in einzelne Segmente zerlegt und zusammen gesetzt werden kann. Was viele Vorteile hat, man kann sie leicht transportieren, aufbewahren und natürlich auch individuell zusammen bauen, wenn man eine gewisse Anzahl an Modulen hat. Hält man sich an die sogenannte FREMO Norm, kann man die Modellbahn auch mit Segmenten anderer Modellbauer kombinieren.

Und dies sind meine mir im Kopf rum schwirrenden Module:

Endbahnhof in Epoche 2 ( ca. 1920-1945 ) 2 Module a´150cm x 60cm, für diesen Bahnhof habe ich bereits einen Gleisplan und ich habe ihn schon mal aufgebaut und einem Praxistest unterzogen. Mein kleiner Endbahnhof hat alles was damals so gebraucht wurde, Lokschuppen mit Wasser-und Kohleversorgung, Empfangsgebäude mit Schüttbahnsteig, eine Laderampe, Freiladegleis und eine Anbindung an einen Kohlehandel. Klein aber fein soll das Motto werden, denn manchmal ist weniger mehr…

Mein “Wald & Wiesen” Modul, 1 Modul a´ 150cm x 60cm, hier stelle ich mir meine Paradestrecke vor, die von einem Wald im Hintergrund und durch Wiesen im Vordergrund gesäumt ist. Im Bereich der Anlagenkante kann ich mir Landstraße vorstellen, die vom Endbahnhof über das Wald & Wiesen Modul bis zu meinem Dorf & Industrie Modul geht und so alles optisch miteinander verbindet.

Mein “Dorf & Industrie” Modul, 2 Module a´150cm x 60cm, wobei Industrie ein wenig übertrieben ist, eine kleinere Fabrik die neben einem mittelgroßen Dorf ihren Platz findet und über einen Gleisanschluss verfügt.

Mein “Kehrschleifen” Modul, 150cm x 90cm bildet dann zu guter letzt den Abschluss meiner Anlage und praktischer Weise bringt sie auch meine Züge wieder zu meinem Endbahnhof. Um die Kehrschleife optisch zu verstecken, wird dieses Modul einen großen Berg darstellen, den ich eventuell mit einer Seilbahn oder ähnlichem Ausgestalten werde.

Im Moment befindet sich alles noch in Planung,  durch einen Todesfall in der Familie steht demnächst ein Umzug an da macht ein Baubeginn nicht so viel Sinn. Sobald ich umgezogen bin, werde ich in einer Art Bautagebuch alles hier veröffentlichen, so das Gleichgesinnte den Bau in aller Ruhe nach lesen können.

Das war es von mir und bis demnächst

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